Digitalisierung schafft Grundlage für Predictive Maintenance

Unerwartete Anlagenausfälle oder -stillstände ziehen nicht nur einen finanziellen Schaden, sondern auch einen Reputationsverlust nach sich und zählen darum zu den Worst-Case-Szenarien in der Prozessindustrie. Mit einer vorausschauenden Wartung, auch Predictive Maintenance genannt, können solche Vorfälle vermieden werden – allerdings nur, wenn die dafür notwendigen Informationen digital verfügbar sind.

Allein bei der Predictive Maintenance auf Digitalisierung zu setzen ist nämlich nur die halbe Miete. Zwar können aktuelle Parameter digital erfasst werden, verlässliche Ergebnisse werden jedoch nur erzielt, wenn auch die Daten der wiederkehrenden Inspektionen digital vorhanden sind und in die Analyse mit einfließen.

Genau daran hapert es derzeit jedoch oftmals noch: Nach wie vor werden wiederkehrende Prüfungen, beispielsweise zur Bestimmung der Restwanddicke von Rohrleitungen oder die Schweißnahtkontrolle, mittels analogem Röntgen durchgeführt und am Leuchtkasten ausgewertet. Entsprechend sind die Messdaten, die für die Predictive Maintenance wertvolle Informationen enthalten, ausschließ auf Papier oder bestenfalls in autarken Excel-Tabellen vorhanden.

Ein standardisierter Datenaustausch zwischen der Inspektions- und der Wartungsabteilungen und den ERP-, RBI-, oder MES-Systemen findet also nicht statt, was den Erfolg der vorausschauenden Wartung stark schmälert.

Mit JiveX voll digital und vernetzt

Dabei bedarf es heute keiner großen Umstellung mehr, um auch den Inspektionsprozess vollständig zu digitalisieren. Mit Systemen wie JiveX NDT kann der komplette Prüfprozess digital abgebildet werden, was zu mehr Sicherheit in der Analyse durch reproduzierbare Werte führt, die Arbeitsabläufe optimiert und eine revisionssichere Archivierung der Dokumentation nach Betriebssicherheitsverordnung ermöglicht.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Erfassung ist die Vernetzung mit führenden Managementsystemen eines Unternehmens, so dass die Mess- und Prüfdaten direkt in eine zentrale Datenbank übermittelt werden können und dort für weitere Schritte – wie die Predictive Maintenance – zur Verfügung stehen.

Volldigitalisiert lassen sich also zahlreiche Prozesse verschlanken und optimieren, wie auch das Beispiel eines namhaften Inspektionsdienstleisters in der Rheinland Raffinerie zeigt: Hier unterstützt JiveX NDT einerseits die Analyse, indem das System beispielsweise automatisch die Wanddicke an kritischen Positionen ermittelt, die über ein Prüfreportmanagementsystem übermittelt werden. Außerdem können die Messwerte direkt und ohne Zeitverzug mit dem Anlagenbetreiber ausgetauscht werden.

JiveX arbeitet mit dem international anerkannten DICONDE Datenformat, was eine herstellerneutrale Bereitstellung der Daten ermöglicht. Auch der Austausch mit anderen Systemen ist auf Basis des DICONDE Standards einfach möglich.

Der Einsatz von JiveX NDT bietet also die perfekte Basis für die Optimierung der Prüfprozesse und damit für mehr Planbarkeit und weniger Ausfälle.

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